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Frankfurt, 2. Februar 2010
NEUE STUDIE: Private Equity für
Deutschland optimistisch
Experten
erwarten Konsolidierung – Kleine und mittlere Deals im Branchenfokus
Nach einer jetzt
von Private Equity News veröffentlichten Studie hat die europäische Private
Equity-Branche den Tiefpunkt des Geschäfts in 2009 überschritten und steht nun vor
einem schwierigen Erholungsprozess.
In Deutschland
hat sich die Stimmung allerdings noch deutlich stärker aufgehellt: Während in
2009 noch 60% der Befragten von einem Rückgang der Private Equity-Aktivitäten
in Deutschland ausgingen, sehen nunmehr 74% einen Anstieg voraus.
An der Umfrage
nahmen über 550 Fachleute aus der PE-Branche teil. Sponsor ist die
internationale Sozietät Simmons & Simmons.
Wesentliche
Ergebnisse der Studie:
·
Nach 45% in 2009 gehen nunmehr 70% der Befragten davon
aus, dass die Finanzkrise die Private Equity-Branche dauerhaft verändert.
·
Mehr als 80% der Befragten gehen davon aus, dass es in
2010 zu einer Konsolidierung kommt.
·
Über die Hälfte der Befragten berichteten für 2009 über geringere
Renditen bei den Big Buyouts (mehr als 1 Mrd. Euro), während zugleich mehr
als die Hälfte höhere Renditen in den Segmenten Midmarket und Venture Capital erzielten.
·
Dementsprechend planen 70% bzw. 63% der Befragten, ihre
Aktivitäten in den Segmenten Midmarket und Venture Capital auszudehnen, während
weniger als ein Drittel mehr Big Buyouts angehen wollen; 71% gehen davon aus,
dass die durchschnittliche Deal-Größe steigen wird.
·
Nach dem Tiefpunkt in 2009 erwarten für dieses Jahr 90%
der Befragten eine Zunahme der Exits durch IPOs; zwei Drittel gehen davon aus,
mehr Portfolio-Gesellschaften zu verkaufen.
Leo Verhoeff,
Leiter der internationalen Private Equity-Praxis von Simmons & Simmons:
„Die Private
Equity-Branche geht von Konsolidierungen aus und sicherlich werden sich auch
einige Player zusammenschließen oder anderweitig kooperieren müssen. Insgesamt
jedoch ist von einem Anstieg bei den Midmarket- und Venture Capital-Aktivitäten
auszugehen.“
Dr. Jan
Wildberger, Leiter der deutschen Private Equity-Praxis von Simmons &
Simmons:
„Private Equity
ist eine langfristig angelegte Branche. Kurzfristig gehe ich jedenfalls für den
deutschen Markt von Konsolidierungen nur in Ausnahmefällen aus. Ich halte den
Dealflow derzeit für das wichtigere Thema der Branche. Hier muss mehr Bewegung
hineinkommen, insbesondere durch IPOs, sowie nicht zuletzt durch eine steigende
Bereitschaft der Banken, bestehende Engagements neu zu bewerten. Private Equity kehrt tendenziell zu seinem
ursprünglichen Geschäftsmodell zurück.“
Hinweise für die Redaktion:
1. Simmons &
Simmons ist eine weltweit integriert arbeitende Anwaltskanzlei mit Büros in Abu
Dhabi, Amsterdam, Brüssel, Doha, Dubai, Düsseldorf, Frankfurt, Hongkong,
Lissabon, London, Madeira, Madrid, Mailand, Padua, Paris, Rom, Rotterdam,
Shanghai und Tokio und beschäftigt weltweit rund 1.800 Mitarbeiter.
2. In
Deutschland ist Simmons & Simmons mit Büros in Düsseldorf und Frankfurt
vertreten und bietet wirtschaftsrechtliche Beratung für deutsche und
internationale Mandanten in den Gebieten Banking & Finance, Tax, Corporate /
M&A / Private Equity, Arbeitsrecht, Dispute Resolution, Wirtschaftsstrafrecht,
Datenschutzrecht, Intellectual Property und Kartellrecht.
3. Die
international Corporate / M&A / Private Equity-Praxis von Simmons &
Simmons umfasst mehr als 240 rechtliche Mitarbeiter, mehr als 60 davon sind
Partner.
4. Zum Erhalt der vollständigen Studie oder zur Vorbereitung eines Interviews
kontaktieren Sie bitte Andreas Gerhards unter +49 (0) 151-52 76 40 28, andreas.gerhards@simmons-simmons.com.
5. Für inhaltliche Fragen
steht Ihnen der Leiter der deutschen Private Equity Praxis, Dr. Jan Wildberger,
zur Verfügung unter +49 (0) 69-90 74 54-0, jan.wildberger@simmons-simmons.com.